Interessant ist, daß kein Leiter einer erfolglosen Sonderkommission sich als "gut" einschätzte: Drei Leiter empfanden ihre Führung als"mittelmäßig"(ein Leiter machte keine Angaben). Dagegen schätzte die Mehrheit der Leiter erfolgreicher Sonderkommissionen ihre Führung als"gut" ein(sieben Angaben), und nur zwei Leiter meinten, ihre Führungsleistung sei"mittelmäßig" gewesen.
Das Ergebnis läßt den Schluß zu, daß sich die Leiter erfolgloser Sonderkommissionen den Mißerfolg weitgehend auf ihr eigenes Konto buchen.
Die Frage nach unterschiedlichen Aktivitätsgraden zielt darauf ab, ob unterschiedliche Phasen in der Sonderkommission spürbar waren.
Übersicht 6-6:"Gab es unterschiedliche Aktivitätsgrade in der Sonderkommission?"
Die Frage wurde mehrheitlich bejaht; relativ viele Mitarbeiter gaben allerdings keine Antwort.
Wann gab es hohe Aktivitäten?
Antworten:
* in der Anfangsphase,
* nach der ersten Aufklärung,
* bei erfolgversprechenden Hinweisen,
* bei Durchsuchungen,
* bei Vernehmungen, wenn neue Personen belastet wurden,
bei Beweissicherungen,