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Effektivität und Effizienz kriminalpolizeilicher Organisationsformen auf Zeit : mit weiteren Beiträgen von Erich Philipp und einer Arbeitsgemeinschaft an der Polizei-Führungsakademie (Münster) unter Leitung von Wolfgang Stein / Heinz Büchler ...
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In drei Sonderkommissionen waren Mitarbeiter und Leiter einhellig der Meinung, daß es keine störenden Konflikte während der Arbeit gab. Bei vier Sonderkommissionen meinten zwar die Leiter, es habe keine Konflikte ge­geben, doch waren die Mitarbeiter(teilweise) anderer Meinung.

In erfolgreichen Sonderkommissionen waren mehr Konflikte als in erfolg­losen Sonderkommissionen zu verzeichnen. In Anlehnung an Dahrendorf** wäre dies nur konsequent, da nach seiner Ansicht Konflikte normal sind, immer wieder auftreten und bei kompetenter Konfliktlösung produktiv wirken.

Im Interesse einer effizienten Teamarbeit sollten die jeweiligen Erwartungs­haltungen zwischen Mitarbeitern und Führung der Sonderkommission in der sogenannten Formierungsphase berücksichtigt und darüber hinaus den nachstehenden Phasen des Gruppenbildungsprozesses besondere Aufmerk­samkeit geschenkt werden.

Phasen des Gruppenbildungsprozesses:

* Formierungsphase- Die Gruppe probiert Verhaltensmuster aus und sucht nach von allen akzeptiertem situativem Verhalten.

Konfliktphase- Fachliche Fähigkeiten und Führungskompetenzen wer­den ausgetestet.

Normierungsphase- Gruppenzusammenhalt entwickelt sich. Konstruk­tive Zusammenarbeit bildet sich heraus.

Arbeitsphase- Die eigentliche Aufgabenstellung wird konstruktiv ange­gangen und erledigt.

1.3.2.6.2. Engagement von Beamten in Sonderkommissionen

Die erfolgreiche Sonderkommission ist nicht nur auf qualifizierte Mitarbeiter angewiesen; ebenso entscheidend ist das Engagement eines jeden Beamten während der Sonderkommissionstätigkeit. Erhöhtes Engagement wird

% Vgl. Dahrendorf, R.: Konflikt und Freiheit, 1972.