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Das Fontane-Buch : Beiträge zu seiner Charakteristik ; Unveröffentlichtes aus seinem Nachlaß ; das Tagebuch aus seinen letzten Lebensjahren / hrsg. von Ernst Heilborn
Entstehung
Seite
209
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Mann kann kaum dafür gelten. Ich habe den Schaden davon gehabt, aber auch den Vorteil und, wenn ich's noch einmal machen sollte, so macht' ich's wieder so. Vieles büßt man ein, aber was man gewinnt, ist mehr.

14. 6. 8z. Briefe an Familie ll, Z4

Hier ward auch meiner liebenswürdig Erwähnung getan, aber ich mußte herzlich lachen, als ich mit einem Male auch da der Wendung begegnete:lis gtruggleck karck." Hinzu­gesetzt war, daß vielleicht mehr aus mir geworden wäre, wenn mich das beständigekarck 8truggling" nicht zurück­gehalten hätte. Darin hat mir nun aber Müller, oder noch mehr meinem Schicksal, unrecht getan. Das mit dem struggling" hat äußerlich seine Richtigkeit; aber auch wenn ich wenigergestruggled" hätte, mehr wäre doch nicht aus mir geworden. Das Bißchen, was in mir war, ist auch so rausgekommen. Ich habe mein Schicksal nicht anzuklagen.

14. z. 98. Briefe an Freunde H, 458

Aber zurückblickend komme ich mir doch vor wie der Reiter über dem Bodensee" in dem gleichnamigen Schwab- schen Gedicht, und ein leises Grauen packt einen noch nach­träglich. Personen von solcher Ausrüstung wie die meine war: kein Vermögen, kein Wissen, keine Stellung, keine starken Nerven, das Leben zu zwingen solche Menschen sind überhaupt keine richtigen Menschen, und wenn sie mit ihrem Talent und ihrem eingewickelten Fünfzigpfennigstück ihres Weges ziehen wollen (und das muß man ihnen schließ­lich gestatten), so sollen sie sich wenigstens nicht verheiraten.

rz. 8. 91. Briefe an Familie II, r6;

Ich rechne zwar auf siebzig, weil Vater und Großvater es so weit brachten, aber wie leicht macht man auch auf diesem Gebiete die Rechnung ohne den Wirt! Und wie es in alten Balladen heißt:Ich hätte des nicht leid". Das be­ständige Ringen, nicht mehr um vorwärts zu kommen, sondern

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