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Das Fontane-Buch : Beiträge zu seiner Charakteristik ; Unveröffentlichtes aus seinem Nachlaß ; das Tagebuch aus seinen letzten Lebensjahren / hrsg. von Ernst Heilborn
Entstehung
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nicht das Insekt auf ihm besingen." Gut. Ich bin danach Lausedichter, zum Teil sogar aus Passion; aber doch auch wegen Abwesenheit des Löwen.

8. 8. 8z. Briefe an Familie II, 72

Die richtige Historienschreiberei ist zwar wohl nicht das Höchste in der Kunst, aber es interessiert mich am meisten.

y. 8. 95. Briefe an Familie II, zir

Denn in meinem eigensten Herzen bin ich geradezu Brief­schwärmer und ziehe sie, weil des Menschen Eigenstes und Echtestes gebend, jedem andern historischen Stoff vor.

z. 89. Briefe an Freunde II, 189

Ja, ich darf es geradezu aussprechen, daß ich einen klugen, wohlmotivierten und vor allem liebevollen Tadel, einen Tadel, der das Talent und die Schreibberechtigung in jedem Wort anerkennt und nun erst zu Äußerungen seiner Bedenken übergeht, daß ich solchen Tadel lieber habe als uneinge- geschränktes Lob, gegen das ich immer mißtrauisch bin. Gegen die moderne Dumme-Jungens-Kritik, wo Lassen oder, wenn auch talentvolle, so doch höchst fragwürdige Gestalten mir beibringen wollen, was Anstand, Moral und gute Sitte ist gegen solche Kritik bin ich freilich empfind­lich, aber nicht ihres Tadels, sondern ihrer Unart und Un­verschämtheit halber.

24. 8. 8r. Briefe an Familie II, 21

Es ist sehr selten, daß nach fünfzig Jahren erscheinende Schriften noch ein großes Interesse wecken. Jeder Tag hat andere Götter. Also nochmals besten Dank. Alles, was ich ge­schrieben, auch dieWanderungen" mit einbegriffen, wird sich nicht weit ins nächste Jahrhundert hineinretten; aber von denGedichten" wird manches bleiben und darunter auch einzelnes, das erst diese neue Auflage enthält.

6. ii. 89. Briefe an Freunde II, rrz

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