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Effektivität und Effizienz kriminalpolizeilicher Organisationsformen auf Zeit : mit weiteren Beiträgen von Erich Philipp und einer Arbeitsgemeinschaft an der Polizei-Führungsakademie (Münster) unter Leitung von Wolfgang Stein / Heinz Büchler ...
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Übersicht 5-6:"Ist die Verwaltung auf ad-hoc-Maßnahmen eingestellt?"

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Im Rahmen des Verfügbaren das Beste erhalten zu haben, sagten zwei der Leiter. Vierzehn Soko-Leiter glaubten nicht, daß die Verwaltung auf ad-hoc­Maßnahmen eingestellt sei. So wurde geäußert:"Nicht einmal Aktenordner waren zentral zu beschaffen." und"Stühle wurden aus der Dienststelle ge­holt". Das Improvisationstalent ist für das Arbeiten in Sonderkommissionen somit schon von Anfang an gefordert. Ein Leiter befand in diesem Zusam­menhang, daß sich ein Verwaltungsbeamter um Fürsorgedinge kümmern müsse.

In den neuen Bundesländern wurde auch geäußert, daß"früher die Verwal­tungsunterstützung viel besser gewesen sei".

Die Einschätzung der Mitarbeiter ähnelt jener der Leiter: Auch hier war die Mehrzahl(20 Angaben) der Meinung, die Verwaltung sei eher nicht auf ad­hoc-Maßnahmen, wie sie eine Sonderkommission verlangt, eingerichtet. Bemängelt wurde die strikte Einhaltung von Verwaltungsvorschriften sowie die zu langen Verwaltungswege. Nur bei persönlichem Kontakt, gekoppelt mit Selbstengagement, seien die notwendigen Mittel zu beschaffen gewesen.

Insgesamt gab es somit verschiedene Ausstattungs-Defizite, die den Aufklä­rungserfolg wesentlich beeinträchtigen können. Dies war vor allem dann der Fall, wenn die Gefahr von Zeitverzögerungen bestand, weil z.B. die Pkw­Ausstattung zu wünschen übrig ließ, kein Foto-Labor zur Verfügung stand oder"per Hand"(statt mit PC) größere Datenmengen verarbeitet werden mußten.

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