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Insgesamt gaben immerhin 20 Mitarbeiter an, daß ihr Leiter sich für sie eingesetzt bzw. dies so weit wie möglich getan habe.
Das Klima zwischen Leiter und Mitarbeiter ist sicherlich abhängig von der Art des praktizierten Führungsstiles.
Übersicht 6-3:"Welche tendenzielle Art der Führung wurde praktiziert?"
Insgesamt
Ein eher autoritärer Führungsstil wurde in zwei Sonderkommissionen "gepflegt"(beide mit erfolgreichem Abschluß). Die Mitarbeiter beider Kommissionen empfanden den praktizierten Führungsstil ebenfalls als autoritär, wobei die Beamten der einen Sonderkommission meinten:"Autoritär, zwar hart, aber der Erfolg gibt ihm(dem Leiter) recht"(längerlaufende Sonderkommission). Somit wurde die Art der Führung als gerechtfertigt betrachtet. Ganz im Gegenteil zur zweiten autoritär geführten Soko: Der Leiter beschrieb seinen Führungsstil als"vorantreibend, locker, aber doch bestimmt". Im Gegensatz hierzu meinten die Mitarbeiter schlicht, daß sie seinen Führungsstil als autoritär empfanden.
Ein Leiter empfand seine Art der Führung als anfänglich rationell und schnell, also als autoritär, vorübergehend aber auch ais kooperativ. Die Einschätzung seiner Mitarbeiter war hingegen, daß der Führungsstil"eher kooperativ” gewesen sei. Eine kontroverse Einschätzung der Art des Führungsstiles erfolgte in einer weiteren Sonderkommission: Der Leiter wertete seine Führung als"gleichberechtigte Führung". Die Mitarbeiter meinten: "anfänglich autoritär, dann wurde der Leiter zurechtgestutzt, so daß er kooperativ führte."
In den übrigen 13 Sonderkommissionen wurde der Führungsstil übereinstimmend als eher kooperativ gewertet. Insgesamt gibt es zu beachten: Der kooperative Führungsstil allein ist kein Erfolgsrezept. Ein eher autoritärer Führungsstil kann in bestimmten Situationen die Effizienz einer Sonder
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