— eine ausreichende Projekt- und Prozeßplanung, — eine zweckmäßige Kontrolle,
— eine angemessene offene, direkte Kommunikation und Information innerhalb der Soko,
— eine offene Kommunikation und situationsangepaßte Information der Primärorganisation,;
— eine nachvollziehbare Aktenführung und Dokumentation, — eine zweckmäßige und unbürokratische Organisation,
— situationsgerechter Methoden und Tooleinsatz,
— eine aufgabengerechter Ausstattung mit Sachmitteln,
— eine ausreichende Kompetenz des Projektleiters(Fähigkeit, Autorität und Erfahrung des Projektleiters),
— ein der Situation angemessener Führungsstil,
— eine adäquate Projektgruppenzusammensetzung, Teamgeist und motivierte, engagierte Mitarbeiter,
— sowie eine situationsangepaßte Organisation der Staatsanwaltschaft,
Erfolgsfaktoren einer erfolgreichen Soko-Arbeit darstellen.
Die Ergebnisse der empirischen Untersuchung belegen hierzu im einzelnen das Erfordernis, bestimmte Bereiche zu optimieren. Trotz der in der Vergangenheit bei verschiedenen Anlässen wiederholt dargestellten Anforderungen an eine effiziente Projektgruppenarbeit zeigt die Untersuchung eine deutliche Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit auf. Unter Berücksichtigung der für die Zukunft prognostizierten Zunahme der Aufgaben, die mit Hilfe von Projektgruppen angegangen werden, sollten Maßnahmen die dazu dienen, die Lücke zu schließen alsbald realisiert werden.
Effizienzeinbußen sind immer dann zu erwarten, wenn einzelne Erfolgsfaktoren zu einem Engpaß für das Projekt werden. Engpässe in einzelnen Bereichen können nur sehr begrenzt durch einen vermehrten Einsatz anderer Faktoren ausgeglichen werden. Entscheidend ist hier, ein ausgewogenes Verhältnis der einzelnen Faktoren zueinander herzustellen.
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