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Das Fontane-Buch : Beiträge zu seiner Charakteristik ; Unveröffentlichtes aus seinem Nachlaß ; das Tagebuch aus seinen letzten Lebensjahren / hrsg. von Ernst Heilborn
Entstehung
Seite
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Tante Witte, Annemarie, Richard, Emma Robert, Schwieger­tochter Martha, Meta, Emilie und ich und nach Ablauf eines Monats zu vier Personen (Martha, Meta, Emilie und ich) bis zi. August sehr angenehm gelebt, Emilie sechs, ich sieben, Martha sogar acht Wochen. Gearbeitet wurde nicht viel, das Wetter ließ zu wünschen übrig, aber alle waren wir bei guter Stimmung und erholten uns. Ende August kam auch noch Friede! auf viertägigen Besuch. Der Verkehr war der alte: Friedländers, Richters, Stobbes, Grosser-Stöckhardts, Grävenitzens doch kam es über einige Begegnungen nicht hinaus. Unter allen bisherigen Aufenthalten im Gebirge war es der ruhigste und behaglichste. Die Wirtsleute sehr angenehm und von einer großennatürlichen Edukation". Meine Hauptarbeit war die Korrektur meiner bei I. A. Eupel in Druck gegebenenFünf Schlösser". Außerdem sah ich meinen RomanQuitt" durch und ordnete alles über­sichtlich, kam aber im einzelnen zu keinen rechten Verbesse­rungen. Die Korrespondenz war ziemlich lebhaft; gelesen wurde wenig; Mar KretzersMeister Timpe" langweilte mich, überIrrungenWirrungen " gingen mir drei hübsche Kritiken zu, eine (nur kurz) von vr. Ad. Glaser in Wester­mann, eine von Dr. Rob. Hessen im D. Wochenblatt und eine dritte von Dr. Otto Pniower in Rodenbergs Deutscher Rundschau. Alles in allem habe ich Ursach' diesmal mit der Kritik zufrieden zu sein; an die feindlichen Blätter muß man gar keine Exemplare einsenden.

Vom 1. September bis 31. Dezember 88.

Am 1. September trat ich meine Rückreise an; ich fuhr, von Hirschberg aus, mit Herrn Hugo Quaas, mit dem ich mich sehr gut über Italien und italienische Kunst unterhielt. Er war brillant unterrichtet. Hier zu Hause war alles blink und blank gemacht, so daß ich einen guten Eindruck hatte, leider aber schlug das Wetter um und wurde nun nachträg­lich sommerschwül und bedrücklich. An Arbeiten war nicht

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