überall entgegen, und der gebildete Durchschnittsmensch, der Examenheilige, macht einen unsagbar tristen Eindruck.
8. 6. 78. Briefe an Familie I, 2;;
Resignieren können ist ein Glück und beinahe eine Tugend
21. 8. 91. Briefe an Familie II, 262
Ist nicht auch Resignation ein Sieg?
21. 10. 88. Causerien über Theater, 191
6. Religion, Ethik
Nur auf das Niederknien kommt es an und auf das Glücklichsein. 2. II. 89. Briefe an Familie II, 2ZZ
... ein Durchdrungensein von der Nichtigkeit alles Irdischen. Wer an ein Ewiges glaubt, dem wird in diesem Zustande erst recht wohl, aber zu den so Beglückten darf ich mich nicht zählen.
24. 4. 91. Briefe an Familie II, 251
Gut und gut gibt Glück..Aber sicher hat man's nie, und um die Gnade der großen Rätselmacht, sie heiße nun Gott oder Schicksal, muß immer gebeten werden. Sicherheit ist Gefahr; wir sollen in einem Bangen bleiben und jedem neuen glücklichen Tag neuen Dank entgegenbringen.
2. r. 87. Briefe an Familie II, 145
Alles, wie auch im Leben des einzelnen, hängt immer an einem Faden, und daß ein hoher Rätselwille alles Irdische leitet, jedenfalls aber, daß sich alles unserer menschlichen Weisheit entzieht, das muß auch dem Ungläubigsten klar werden.
12. 8. 95. Briefe an Familie II, z-4
Sonderbarerweise aber hat es sich für mich immer so getroffen, daß ich unter Muckern, Orthodoxen und Pietisten, desgleichen auch unter Adligen von der junkerlichsten Observanz meine angenehmsten Tage verlebt habe. Jedenfalls keine unangenehmen.
Aus: „Von Zwanzig bis Dreißig'