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Rosseau’s Mannesalter.
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schuldig zu sein:„aber in Ansehung meiner Kinder
glaubte ich als Bürger und als Vater zu handeln, in
dem ich sie, die ich nicht selbst aufziehen konnte, der
öffentlichen Erziehung übergab und sie lieber zu Hand
werkern und Bauern als zu Abenteurern und Glücks
rittern bestimmte, genug, ich sah mich wie ein Mitglied
der platonischen Republik an. Mehr als einmal hat
meine herzliche Reue mir seitdem gezeigt, dass ich mich
getäuscht habe. Aber mein Verstand hat mir nicht im entferntesten die gleiche Weisung geben wollen“.„Mein
drittes Kind wurde also wie die ersten in das Findelhaus
gebracht und ebenso geschah es mit den beiden folgenden, denn ich habe im Ganzen fünf gehabt“. Es ist hier
nicht Veranlassung, ein Urtheil über Rousseau’s Handlungsweise abzugeben, oder zu erwägen, wie anders sich sein Leben gestaltet haben würde, wenn er eine Familie gegründet hätte. Zweifellosen Nachtheil brachte Rousseau sein Verfahren insofern, als es seinen Gegnern eine willkommene Unterlage für ihre Schmähungen darbot und als von diesem Punkte aus ein gewisser Schein der Wahrscheinlichkeit auf ihre Verleumdungen fiel. Rousseau hatte mancherlei geschrieben, gedichtet
und componirt, ohne doch das Bereich der Mittelmässigkeit zu verlassen. Erst in seinem achtunddreissigsten Jahre fiel in seine Seele ein Funke, der sein Talent sozusagen in Flammen setzte und ein Feuer entzündete, das viele Generationen erwärmen sollte. Im Jahre 1749 las Rousseau zufällig die Preisfrage der Akademie von Dijon: Ob der Fortschritt der Wissenschaften und Künste dazu beigetragen habe, die Sitten zu verderben
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