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Studien.
genannten Fächern widmete er die Morgenstunden, die letzten betrieb er mehr als Erholung an den Nachmittagen. Er macht die Bemerkung, dass er nicht eigentlich für das Studium geboren sein müsse, da anhaltender Fleiss ihn in solchem Grade ermüde, dass er nicht eine halbe Stunde lang sich angespannt mit demselben Gegenstande beschäftigen könne. Lösten verschiedene Gegenstände einander ab, so erholte er sich von dem einen an dem andern. Dieses Verhalten ist kennzeichnend: der nervöse Kopf ist rasch erschöpft, kann aber, wenn er mit Pausen arbeitet und von Zeit zu Zeit den Gegenstand wechselt, doch Beträchtliches leisten. Dass Rousseau in der Geometrie keine grossen Fortschritte machte, lag wohl nur zum kleineren Theile an der euklidischen Lehrmethode, mehr aber an seiner geistigen Constitution. Auch dem philologischen Gedächtnisskrame widerstrebte sein Geist. Rousseau hat sich fast während seines ganzen Lebens hartnäckig bemüht, des Lateinischen Herr zu werden, ohne dass es ihm doch recht gelungen wäre. Er klagt bitter über sein schwaches Gedächtniss, wie dies nervöse Leute sehr oft thun, obwohl ihr Gedächtniss nicht ganz so schlecht zu sein pflegt, wie sie meinen, und zuweilen nur nach bestimmten Richtungen hin versagt. Obwohl nun im Allgemeinen der Zustand Rousseau’s offenbar nicht allzuschlimm war, wollte es doch zu keiner wirklichen Genesung kommen.„Indessen, meine Gesundheit stellte sich nicht wieder her. Ich verfiel im Gegentheile augenscheinlich. Ich war bleich wie ein Todter und mager wie ein Skelet. Das Schlagen
Sa a— En ms aEsS agan egnE