Unglück und Beginn der Krankheit.
land verlassen hatte, fortgesetzt wurde und sich durch zehn Jahre erstreckte. In diesen Briefen, die fast ausschliesslich botanische Fragen behandeln, zeigt sich „der Herborist der Frau Herzogin“ ruhig und heiter, er spricht in der herzlichsten Weise von Marschall Keith, von Granville, wird nicht müde, seine dankbare Gesinnung gegen diese sowie gegen die Herzogin auszudrücken, und ergeht sich in verbindlichen Wendungen; nur vereinzelte Aeusserungen erinnern an die Krankheit.;
Bei gutem Wetter war Rousseau selten zu Hause, bei schlechtem Wetter aber und in der kalten Jahreszeit beschäftigten ihn, ausser den botanischen Büchern, die Erinnerungen an seine Jugend. Den Plan, sein Leben zu beschreiben, hatte er in Montmorency gefasst, in Motiers hatte er zu diesem Zwecke seine Briefe durchgesehen und geordnet, die Papiere waren glücklich nach England gelangt, und nun begann er,„die Bekenntnisse“ niederzuschreiben. Man darf wohl daran zweifeln, dass Rousseau von vornherein die Absicht gehabt habe, dies so zu thun, wie er es wirklich gethan hat. Erst die Angriffe, die auf seine Persönlichkeit gerichtet worden waren, besonders die Schmähungen des„Sentiment des Citopens“ haben ihn auf den Gedanken gebracht, seinen Feinden dadurch zu antworten, dass er sich selbst schilderte in der ganzen Wahrheit der Natur, und sich unverhüllt darstellte im Bösen wie im Guten. Er verfuhr bei diesem nichts weniger als weltklugen Beginnen so, dass er besonders das, was er selbst an sich zu tadeln fand, seine Fehler und Fehl