Unglück und Beginn der Krankheit.
„Bekenntnisse“ zu bemächtigen.„Ich bin, schreibt er an Dupeyrou, nach allen Seiten in der Schlinge und ausser Stande, mich aus ihr herauszuziehen. In den Händen von Jedermann kann ich keine Bewegung ausführen, die mich befreien könnte... O Schicksal! O mein Freund, beten Sie für mich! Es scheint mir, dass ich die Leiden, die mich niederdrücken, nicht verdient habe“. Von der Sorge um seine Papiere befreite ihn Dupeprou, indem er einen seiner Bekannten, der sich zufällig in London aufhielt, bewog, sich nach Wootton zu begeben und die gefährdeten Schriftstücke in Verwahrung zu nehmen. Doch Rousseau beruhigte sich nicht. Er war zu der Ueberzeugung gekommen, dass die Leute, die seine Briefe holten und brachten, die Postbeamten, kurz alle Welt im Dienste seiner Feinde standen, dass es darauf abgesehen war, ihm allen Verkehr abzuschneiden, und ihn dadurch nicht nur des Beistandes, sondern auch des Unterhaltes zu berauben. Bald erschien ihm der Aufenthalt in Wootton unerträglich, und am 1. Mai brach er plötzlich mit Therese auf. Er hinterliess einen an Davenport gerichteten Brief, Darin beklagt er sich über die Behandlung, die er seit Weihnachten in Davenport’s Hause erfahren habe, und über die Nichtberücksichtigung seiner Beschwerden durch Davenport. Er verlasse deshalb das Haus. Seine Sachen, sowie den Ertrag aus dem Verkaufe seiner Bücher und Kupferstiche lasse er als Unterpfand zurück.„Ich kenne die Fallstricke sehr wohl, die meiner warten, nicht minder mein Unvermögen, mich vor ihnen zu schützen. Doch ich habe