Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1911) J. J. Rousseau
Entstehung
Seite
184
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Unglück und Beginn der Krankheit.

Bekenntnisse zu bemächtigen.Ich bin, schreibt er an Dupeyrou, nach allen Seiten in der Schlinge und ausser Stande, mich aus ihr herauszuziehen. In den Händen von Jedermann kann ich keine Bewegung aus­führen, die mich befreien könnte... O Schicksal! O mein Freund, beten Sie für mich! Es scheint mir, dass ich die Leiden, die mich niederdrücken, nicht verdient habe. Von der Sorge um seine Papiere be­freite ihn Dupeprou, indem er einen seiner Bekannten, der sich zufällig in London aufhielt, bewog, sich nach Wootton zu begeben und die gefährdeten Schrift­stücke in Verwahrung zu nehmen. Doch Rousseau beruhigte sich nicht. Er war zu der Ueberzeugung gekommen, dass die Leute, die seine Briefe holten und brachten, die Postbeamten, kurz alle Welt im Dienste seiner Feinde standen, dass es darauf abgesehen war, ihm allen Verkehr abzuschneiden, und ihn dadurch nicht nur des Beistandes, sondern auch des Unterhaltes zu berauben. Bald erschien ihm der Aufenthalt in Wootton unerträglich, und am 1. Mai brach er plötz­lich mit Therese auf. Er hinterliess einen an Davenport gerichteten Brief, Darin beklagt er sich über die Be­handlung, die er seit Weihnachten in Davenports Hause erfahren habe, und über die Nichtberücksichtigung seiner Beschwerden durch Davenport. Er verlasse des­halb das Haus. Seine Sachen, sowie den Ertrag aus dem Verkaufe seiner Bücher und Kupferstiche lasse er als Unterpfand zurück.Ich kenne die Fallstricke sehr wohl, die meiner warten, nicht minder mein Un­vermögen, mich vor ihnen zu schützen. Doch ich habe