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Die Flucht aus England.
gelebt, und es bleibt mir nur noch übrig, meine mit Ehren zurückgelegte Laufbahn muthig zu beschliessen“. Schliesslich dankt er Davenport herzlich für seine Gastfreundschaft.
Ueber die nächsten Wochen, d. h. über die Zeit seit der Abreise von Wootton bis zur Ankunft in Calais am 22. Mai, liegen nur wenig zuverlässige Mittheilungen vor. Rousseau sprach später nicht gern von dieser Reise und sagte nur, dass sie mit seltsamen Abenteuern verknüpft gewesen sei. In wie weit man einem Berichte Hume’s glauben darf, steht dahin, doch dürfte er wenigstens in der Hauptsache richtig sein. Hume schrieb an einen Freund in Paris:„Ich weiss nicht, ob Sie von den letzten Schicksalen des armen unglücklichen Rousseau gehört haben, der ganz und gar irre geworden ist und das grösste Mitleid verdient. Vor ungefähr drei Wochen ist er abgereist, ohne davon Anzeige zu machen, und hat nur seine Haushälterin mit sich geführt, den grössten Theil seines Eigenthums und etwa dreissig Guineen baar zurückgelassen. Man fand auf seinem Tische einen Brief voll von Vorwürfen gegen seinen Wirth, dem er Schuld gab, an meinem Plane, ihn zu entehren, theilgenommen zu haben. Er nahm den Weg nach London. Herr Davenport bat mich, ihn suchen zu lassen und ausfindig zu machen, wie man ihm seine Sachen und sein Geld zurückgeben könne. Vierzehn Tage hörte man nichts von ihm. Endlich empfing der Kanzler einen höchst extravaganten Brief von ihm, der von Spalding in der Grafschaft Lincoln aus datirt war. Er erklärt diesem Beamten, dass er auf
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