Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1911) J. J. Rousseau
Entstehung
Seite
186
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Unglück und Beginn der Krankheit.

dem Wege nach Dover sei, um das Königreich zu ver­lassen(bemerken Sie, dass Spalding ganz ausserhalb des Weges liegt), dass er aber aus Furcht vor seinen Feinden nicht wage, aus dem Hause zu gehen. Er be­schwört den Kanzler, dieser möge ihm einen Führer von Amtswegen geben. Nach einigen Tagen erfuhr ich von Herrn Davenport, dass er einen neuen Brief Rous­seaus aus Spalding erhalten habe, in dem er sein lebhaftes Bedauern ausdrücke, über seine unglückliche Lage klage und die Absicht, nach Wootton zurück­zukehren, ausspreche. Ich hoffte, dass er seine Sinne wiedergewonnen habe. Ganz und gar nicht. Wenige Stunden später erhielt der General Conway einen Brief von ihm aus Dover, das zweihundert Meilen von Spal­ding liegt. Er hatte nur zwei Tage gebraucht, um diesen weiten Weg zurückzulegen. Es giebt nichts Ver­rückteres als diesen Brief. Er nimmt an, dass er Staats­gefangener sei, und zwar durch meinen Einfluss. Er bittet flehentlich um Erlaubniss, das Königreich zu ver­lassen. Er hebt die Gefahr, ermordet zu werden, in der er schwebe, hervor...

Der Brief Rousseaus an General Conway ist er­halten und bestätigt Humes Aussagen. Rousseau wendet sich vertrauensvoll an den General. Er sei in einer bestimmten Absicht nach England geführt wor­den und er könne sich der anscheinend seltsamen Ver­muthung nicht erwehren, dass es sich dabei um eine Staatsangelegenheit gehandelt habe. Thatsächlich sei er in England für immer entehrt worden. Der Minister wird begreifen, dass diese Schmach ihm den Aufent­