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Der zweite Theil der Bekenntnisse.
Parlament(1741—62). Je mehr er über das Complot nachgedacht hatte, um so klarer war es ihm geworden, dass der Ursprung aller seiner Leiden der Bruch mit seinen ehemaligen Freunden Grimm und Diderot war. In diesen beiden Männern erkannte er die Leiter der grossen Verschwörung, und Grimm, den geistvollen Teufel, betrachtete er als den eigentlichen Feldherrn, den Urheber des ebenso scharfsinnigen wie niederträchtigen Planes, zu dessen Ausführung die Regirung und alle Stände gewonnen worden waren. Diese Gedanken, deren weitere Ausgestaltung wir in verschiedenen noch in Monquin geschriebenen Briefen und später in den„Gesprächen“ finden, leiteten offenbar Rousseau bei der Abfassung des zweiten Theiles der Bekenntnisse. Um den Anfängen der Verschwörung nachzugehen, vertiefte er sich in die Vergangenheit und mit besonderer Sorgfalt legte er dar, wie die Verbindungen sich geknüpft und gelöst hatten, denen er sein Unglück verdankte. Aus dieser wahrhaftigen Schilderung musste zweifellos jeder, der Augen, zu sehen, und Ohren, zu hören, hatte, erkennen, dass Rousseau unschuldig war, und alle Wohlgesinnten mussten, wenn ihnen einmal der Ausgangspunkt des Complotes gezeigt war, sich verpfichtet fühlen, die unterirdischen Wühler ans Licht ziehen zu helfen. Dass trotz dieses Hintergrundes und trotz der inneren Unruhe, in der er schrieb, Rousseau die anziehenden, klaren, maassvollen und gerechten Schilderungen, die wir in den Bekenntnissen vor uns sehen, ausführen konnte, das ist geradezu wunderbar. Wenn nicht die ein