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ihm öffentlich, und beide Männer verkehrten längere Zeit in freundschaftlicher Weise. Ueber Gluck’s„italienische Alceste“ schrieb Rousseau eine Abhandlung, von der O. Jahn sagt, dass sie ungemein treffende Bemerkungen enthalte. Später freilich wollte Rousseau auch von Gluck nichts mehr wissen. In den„Gesprächen“ sagt er:„Wissen Sie, durch wen und zu welchem Zwecke er[Gluck] nach Frankreich gerufen worden ist, welche Motive ihn bestimmt haben, plötzlich nur französische Musik zu machen?“ Corancez aber berichtet, dass Rousseau die Meinung ausgesprochen habe, Gluck hätte nur deshalb französische Texte componirt, um Rousseau’s Behauptung, die französische Sprache sei unmusikalisch, Lügen zu strafen. Gab Rousseau auch, als er sich von den Menschen zurückzog, den Besuch der Oper und überhaupt die Theilnahme an Anderer Musik auf, so verliess ihn doch die Freude an der Musik nicht. Vielmehr bethätigte er sich besonders in seinen letzten Jahren als selbstschaffender Musiker. Er componirte viele(über hundert) Lieder und Romanzen, schrieb eine neue Musik zum Dorfpropheten und begann ein neues Singspiel „Daphnis und Chloe“, Gerade während der Jahre, in denen er, durch seine Wahngebilde geängstigt, die „Gespräche“ niederschrieb, sind viele seiner Lieder entstanden.„Wird. er, sagt Rousseau von sich selbst, von schmerzlichen Gefühlen bewegt, so findet er auf dem Klaviere den Trost, den die Menschen ihm versagen. Der Schmerz verliert so seine Bitterkeit, giebt ihm Gesang und Thränen zugleich. Auf der Strasse