Die Gespräche.
die öffentliche Meinung für alle Zeiten festgelegt sein wird. Zugleich lassen sie es sich angelegen sein, zu verhindern, dass etwa der Eindruck seiner Schriften den Jean-Jaques bei der Nachwelt zu Ehren bringen könnte. Sie können zwar diese unbequemen Zeugnisse nicht vernichten, aber sie fälschen sie geradezu. JeanJaques hat jedes seiner Bücher nur in einer Ausgabe erscheinen lassen. Diese wenigen Stücke werden mit der Zeit verschwinden, und die Fälschungen werden ihren Platz einnehmen. Man hat schon versucht, Jean-Jaques dadurch zu kirren, dassman Buchhändler mit glänzenden Anerbietungen zu ihm schickte, um ihn zu neuen Ausgaben zu bestimmen. Das Publikum würde dann glauben, eine vom Verfasser autorisirte Ausgabe vor sich zu haben, in Wirklichkeit aber würden, ohne dass JeanJaques es merkte, nur gefälschte Schriften verbreitet werden. Jean-Jaques hat alle diese Anerbietungen abgelehnt, sei es aus Trägheit, sei es, weil er Wind von der Sache bekommen hatte. Nun geht man ohne seine Zustimmung vor. Wie man sagt, soll eine neue Ausgabe seiner Schriften mit schönem Drucke auf schönem Papier in Brüssel erscheinen. Man wird in ganz Europa ihre Genauigkeit und Treue rühmen, aber sie wird den echten Schriften Jean-Jaques’ gleichen, wie etwa das von Freund Hume bestellte Bild ihm glich. Kurz, die Liga wird auch nach dieser Seite hin ihren Zweck erreichen. Das Beste, was man JeanJaques rathen kann, ist, nichts zu sagen und nichts zu thun. Er soll sich durch kein Zureden, durch keine Anerbietungen bewegen lassen, in irgend ein Unternehmen
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