Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1911) J. J. Rousseau
Entstehung
Seite
275
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Die Deponirung derGespräche,

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so will er es wagen, sie zu bergen. Das ist alles, was man für Jean-Jaques thun kann.

Es ist auch alles, erwidert Rousseau, was Jean­Jaques verlangt. Die Hoffnung, dass sein Andenken eines Tages zu Ehren kommen werde, ist die einzige, die ihm geblieben ist. Wenn er ausserdem sieht, dass zwei ehrliche Menschen sich seiner annehmen, seine Ein­samkeit theilen und ihm dereinst die Augen zudrücken wollen, so werden alle seine Wünsche erfüllt sein.

Als Epilog folgt dieGeschichte der vorhergehen­den Schrift. Rousseau spricht darin wieder in der ersten Person von sich. Er schildert, wie er nach vier­jähriger Arbeitdie Gespräche beendigt hat und wie er am Ende der peinlichen Arbeit von dem Gedanken gequält wurde, dass er Niemand seine Schrift anver­trauen könne. Zwanzig Jahre der Erfahrung hatten ihn gelehrt, dass er weder Rechtlichkeit, noch Treue von den sogenannten Freunden zu erwarten habe. Ins­besondere hat ihn der Verrath des Freundes, dem er die Handschrift seiner Bekenntnisse anvertraut hatte und der das Pfand zu einem Werkzeuge der Verleum­dung gemacht hatte[Duclos], empört. Was war da­nach von den Anderen zu erwarten? Ihnen die Hand­schrift übergeben, hiess, sie geradenwegs den Ver­folgern überliefern. An den Menschen verzweifelnd be­schloss Rousseau, sich der Vorsehung allein anzuver­trauen und eine Abschrift seines Werkes auf dem Altar einer Kirche niederzulegen. Um diesen Schritt so feier­lich wie möglich zu machen, wählte er den grossen