Druckschrift 
Organisation, Führung und Personalmanagement : neue Perspektiven durch Flexibilisierung und Individualisierung / von Dieter Wagner
Seite
192
Einzelbild herunterladen

192 Führung und Organisation

Ersetzen

Anderes Design? Andere Rolle spielen? Andere Methode? Anderer Ort?

Anderes Material? Zu anderer Zeit? Zweck ändern

Ist Zweck realistisch? Zweck noch zeitgemäß? Zweck erweitern? Wozu sonst verwenden? Zweck einengen? Umfunktionieren? Imitieren

Was ist so ähnlich? Was läßt sich kopieren? Gibt es Parallelen? Wer ist Vorbild?

Gibt es Präzedenzfälle? Woraus Lehre ziehen? Fazit:

Allen diesen Methoden ist gemeinsam,*! daß zunächst eine Fülle von Ideen bzw. Alternativen entwickelt wird. Dabei gibt es sicherlich auch unsinnige. Dies fest­zustellen ist jedoch eine Frage der Bewertung und z.B. abhängig von den zur Anwendung kommenden Entscheidungskriterien, wie z.B. Kosten, Zeit, erwar­teter Umsatz, Akzeptanz bei den Mitarbeitern usw.

Alternativenbewertung der Nutzen entscheidet

Stehen mehrere Alternativen zur Diskussion, muß nach bestimmten Auswahlkri­terien die beste ausgewählt werden. Die Auswahl fällt um so leichter, je genauer die Zielsetzung der Entscheidung definiert worden ist. Wichtig ist, daß die ein­zelnen Entscheidungskriterien richtig gewichtet werden. Schließlich sollte be­kannt sein, welches Kriterium am meisten die Entscheidung beeinflußt hat. Oft beruhen sie nicht nur auf quantifizierbaren, meßbaren Daten. Vielmehr ist da­von auszugehen, daß auch subjektive Gewichtungen eine Entscheidung beein­flussen. Es ist wichtig, daß sie als Entscheidungskriterium dokumentiert und als solches erkennbar geworden sind.

Übrigens kann auch Abwarten eine Alternative sein. Allerdings sollte dies nicht als Alibi dienen, um einer unbequemen Entscheidung auszuweichen.

Fallbeispiel Folgendes Beispiel zeigt, wie mehrere Alternativen bei einem konkreten Entschei­dungsproblem hier: Kauf eines Dienstwagens bewertet werden können.

Ziel:

Kauf eines kostengünstigen Dienstwagens mit hinreichender Attraktivität gegen­über den Firmenkunden und hinreichender Akzeptanz durch den Wagenbenutzer.