kohlensauren Kalk. Wäre der Löss von den Höhen der Mitteldeutschen Gebirge durch Winde in die Magdeburger Börde hinabgeführt, so müsste derselbe in alle kleinen Einsenkungen des Terrains eingedrungen sein und würde in den Profilen oft sackartig in die unterliegenden Schichten hineinragen. Dies ist jedoch, soweit ich die Magdeburger Börde durchforscht habe, niemals der Fall, sondern stets schneidet die Lössschicht mit ihrer Steinsohle die darunter liegenden Schichten, mögen dieselben dem Diluvium
oder dem älteren Gebirge angehören, in einer scharfen, geraden
Linie ab, wie dies beispielsweise Fig. 7 zur Anschauung bringt.
Fig. 7.
Profil aus der Ziegeleigrube südöstlich von Gross- Wanzleben.
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hls Humoser Löss. ls Gelber Löss, mit einer Geschiebezone an der Basis (Steinsohle).
km Keupermergel, mit zwei schwarzen, kohligen Bänkchen.
Es lässt sich diese Erscheinung, meiner Ansicht nach, nur auf die Einwirkung der starkströmenden Wasser zurückführen, welche den Geschiebemergel der letzten Vereisung zerstörten und das Terrain ebneten.
Während PEncK annimmt, dass der Lössabsatz bereits vor Eintritt der letzten Vergletscherung vollendet war, scheint mir das gänzliche Fehlen jeglichen erratischen Materials über dem. Bördelöss zu beweisen, dass derselbe nicht interglacialen Ursprungs
sein kann. Selbst unter der Annahme, dass das Eis der letzten