Heft 
(1891) 67
Seite
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Die Wechselbeziehungen der Organismen.

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Kurz, wir müssen hieraus entnehmen, daß in der Vorbildung der Bohr­löcher und in der Erzeugung der eiweißhaltigen Haare bei der Jmbaüba Eigen­schaften vorliegen, die sich als symbiotische Anpassung an Ameisen ausgebildet haben.

Die gewählten Beispiele dürften aber genügen, um auch bei Demjenigen, der außerhalb der Probleme naturwissenschaftlicher Forschung steht, die Empfin­dung für den Zusammenhang des Lebens auf unserem Erdball zu erwecken. Alle lebenden Wesen greifen mit ihren Bedürfnissen in einander ein, ergänzen und bedingen sich gegenseitig. Kein großes Glied aus dem System dürfte entfernt werden, ohne die Leistungen des Ganzen zu stören. Ohne die berüchtigten Bak­terien wäre unsere eigene Existenz unmöglich. Am prägnantesten zeigen diese Beziehungen unter den lebenden Wesen dieSymbiosen" an. Da aber alle Lebe­wesen auf unserem Erdball sich gegenseitig beeinflussen und in ihrer Eristenz mehr oder weniger bedingen, so ließe sich auch Wohl von einem höheren Gesichts­punkte aus das ganze Leben auf unserer Erde als eine einzige große Symbiose bezeichnen!